Offenes Austauschtreffen Studienzweifel/ Studienabbruch

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(Bildquelle: https://www.eventinc.de/eventlocation/leipzig/moritzbastei)

Zum dritten Mal lädt das Projekt Plan B(eruf) zum Offenen Austauschtreffen ein. Es ist ein Treffpunkt für alle,

  • die ihr Studium abbrechen wollen oder müssen,
  • die ihr Studium schon abgebrochen haben und
  • alle jene, die bereits erfolgreich in eine duale Berufsausbildung gewechselt haben und von ihren Erfahrungen berichten können.

Bei dem Treffen wollen wir uns offen und vorbehaltslos über das Thema Studienabbruch und mögliche Anschlussperspektiven austauschen. Die Erfahrungen der letzten Treffen zeigen, dass gerade der Austausch hilfreich ist, und zwar zwischen Menschen, die sich noch in der unsicheren Phase befinden und denen, die schon mitten in der Verwirklichung ihres persönlichen Plan B stecken.

Sei es, einfach mal zu hören, wie es einer anderen Person in der ähnlichen Lage erging oder ganz konkrete Tipps und Infos zu bekommen. Die, die da sind, bestimmen, welche Themen besprochen werden.

Zeit und Ort: Mittwoch, 17. April 2019, 18-20 Uhr, Moritzbastei (Galerie, unten linksherum), Universitätsstraße 9, 04109 Leipzig

Die Beraterin und die Unternehmenskoordinatorin von Plan B(eruf) – Beate Wesenberg und Anja Kobelt – werden dabei sein und ihr Wissen und ihre Erfahrungen mit einbringen. 

Wir freuen uns über eine kurze Rückmeldung bis zum 15.04.2019 per Mail an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

 

Kurs nehmen auf… die/den Hotelfachfrau/mann

Unsere Homepage-Rubrik „Kurs nehmen auf…“ stellt in unregelmäßigen Abständen Ausbildungsberufe vor, die für Studienabbrecher*innen hier in der Region interessant sein können, weil sie spannende Tätigkeiten und gute Berufsaussichten miteinander verbinden. Dieses Mal haben wir den Beruf der Hotelfachfrau und des Hotelfachmannes betrachtet.

Wir danken den Master-Studierenden der Wirtschaftspädagogik der Universität Leipzig für die Erstellung des Steckbriefes.

https://kowa-leipzig.de/plan-b/kurs-nehmen-auf

 

Azubiticket startet am 1. August in Sachsen

Azubiticket
(Bildquelle: KOWA Leipzig)

Ob zur Berufsschule, zur Arbeit oder in der Freizeit – Mobilität im öffentlichen Personennahverkehr wird für Auszubildende ab 1. August 2019 billiger. Das Azubiticket kostet 48 Euro im Monat und ist ganztägig sowie ganzjährig gültig. Es ist nur im Abonnement erhältlich und gilt für einen Verkehrsverbund. Für weitere 5 Euro kann ein anderer Verkehrsverbund hinzugenommen werden. Verhandelt wurde dieses Azubiticket von Vertretern der sächsischen Zweckverbände und des Wirtschaftsministeriums.

Eine bezahlbare Versorgung mit ÖPNV-Verkehrsleistungen ist gerade für Studienabbrecher*innen mit Interesse an einer betrieblichen Ausbildung in den Landkreisen um Leipzig von Bedeutung. Das Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) ermittelte, dass gerade Abiturient*innen und Auszubildende in MINT-Berufen besonders regional mobil sind.

http://doku.iab.de/kurzber/2019/kb0219.pdf

 

Ausbildungsvergütung: So viel soll jeder Azubi verdienen  

Nach dem Mindestlohn kommt die Mindestausbildungsvergütung. Die Mindestausbildungsvergütung ist im Koalitionsvertrag der Bundesregierung vereinbart, die Einführung ist zum 1. Januar 2020 geplant. Derzeit arbeiten das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) und das Bundesministerium für Arbeit (BMAS) an einem Gesetzesentwurf. Nun sind die Vergütungssätze bekannt: Im ersten Ausbildungsjahr sollen es 515 Euro sein, im zweiten 615 Euro und im dritten 715 Euro. Sofern geringere Ausbildungsvergütungen in Tarifverträgen geregelt sind, gelten diese Ausnahmen.

 

Pakt für die Ausbildung in Sachsen vereinbart

Die sächsische Staatsregierung und die Wirtschaft in Sachsen – vertreten durch die sächsischen Handwerkskammern, die sächsischen Industrie- und Handelskammern sowie die Vereinigung der Sächsischen Wirtschaft – haben einen „Pakt für die Ausbildung“ beschlossen. Die gemeinsame Erklärung betont die betriebliche Ausbildung als wesentliche Grundlage für die Sicherung des künftigen Fachkräftebedarfs in Sachsen. „Die Gleichwertigkeit von beruflicher und akademischer Bildung liegt mir dabei besonders am Herzen. Wir werden in Zukunft noch deutlicher zeigen: Eine duale Berufsausbildung ist eine gleichwertige Alternative zum Studium. Sie ist anspruchsvoll, bietet gute Jobperspektiven und alle Aufstiegschancen.“, erklärt Wirtschaftsminister Martin Dulig. Im Maßnahmenkatalog des Paktes steht u. a. eine zentrale Berufsschulnetzplanung für eine flächendeckend gute und moderne Berufsschulstruktur mit zumutbaren Wegen für die Azubis.

https://www.medienservice.sachsen.de/medien/news/224602

 

Homepage des Sächsischen Leuchtturmprojekts Quickstart ist aktualisiert

Seit Herbst 2018 unterstützt das Leuchtturmprojekt Quickstart Sachsen Studierende, die über einen Studienabbruch nachdenken oder ihr Studium bereits abgebrochen haben, sowie Unternehmen, die die Potenziale von Studienabbrecher*innen nutzen wollen. Die Projekthomepage wird stetig erweitert. Neben zahlreichen Informationen und Hilfstools für die Entscheidungsfindung, findet sich dort auch eine Übersicht zu allen sächsischen Beratungsangeboten und Anlaufstellen für Studienzweifler*innen und Studienabbrecher*innen.

https://studienabbruch-und-weiter.de/unser-netzwerk/    

 

Ausbilderportal „Stark für die Ausbildung“ unterstützt Unternehmen

Studienabbrecher*innen haben das Potential, sich zu selbstständigen und eigenverantwortlichen Fachkräften zu entwickeln. Acht Wissensbausteine aus dem Ausbilderportal „Stark für die Ausbildung“ geben wertvolle Hinweise, wie diese Zielgruppe durch spezielle Angebote besonders motiviert und wie in der Ausbildung sowohl Über- als auch Unterforderung vermieden wird.

https://www.stark-fuer-ausbildung.de/tipps-hilfen/nach-azubi-gruppen/studienabbrecher/jugendliche-foerdern-und-fordern/  

 

Neues aus der Berufsbildungsforschung

BIBB-Studie: Warum Berufe nicht gewählt werden

Schädlingsbekämpfer*in, Gebäudereiniger*in, Oberflächenbeschichter*in, Schornsteinfeger*in – es gibt viele interessante Berufe, deren Image unattraktiv ist und die aber eine vielfältige Arbeitspraxis haben. Das Bundesinstitut für Berufsbildung (BIBB) hat dazu geforscht und die Bedeutung der sozialen Anerkennung festgestellt. Die Publikation informiert zu Faktoren eines gelingenden Übergangs in die Berufstätigkeit

https://www.bibb.de/veroeffentlichungen/de/publication/download/9795 (PDF-Dokument)

Das Deutsche Zentrum für Hochschul- und Wissenschaftsforschung (DZHW) hat – gefördert vom Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) – eine Studie zur Attraktivität der beruflichen Ausbildung bei Studienabbrecher*innen durchgeführt. Die vorliegende Studie untersucht, inwieweit Studienabbrecher*innen in die berufliche Bildung einmünden und welche Beratungsinstrumente sowohl vor dem Studienbeginn als auch zwischen Studienabbruch und Ausbildung genutzt wurden.

Heublein, Ulrich u. a. (2018): Die Attraktivität der beruflichen Bildung bei Studienabbrecherinnen und Studienabbrechern. (Reihe Berufsbildungsforschung, 18), Bonn www.bmbf.de/upload_filestore/pub/Berufsbildungsforschung_Band_18.pdf (PDF-Dokument)

 

Raum für kollegialen Austausch

Am 9. Mai sind Beraterinnen und Berater von Hochschulen, Agentur für Arbeit, Studentenwerk, StudentInnenräten und Kammern wieder eingeladen, sich untereinander zu vernetzen und auszutauschen. Neben dem Thema Verweisberatung wird es diesmal vor allem um den kollegialen Austausch zu verschiedenen Themen wie Herausfordernde Beratungssituationen,  Selbstfürsorge als Berater*in und Beratungshaltung (Nähe/ Distanz) gehen. Das Treffen findet von 10 bis 13 Uhr in der Nikolaistraße 6-10 (Raum 3.49) statt. Um eine Voranmeldung unter Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! wird gebeten.

 

Termine

17.04.2019 18-20 Uhr – Offenes Austauschtreffen Studienzweifel/ Studienabbruch, Moritzbastei, Universitätsstraße 9

09.05.2019 10-13 Uhr – Arbeitskreistreffen zur Vernetzung beratender Stellen, Nikolaistraße 6-10, Raum 3.49 (beim Gleichstellungsbüro der Universität Leipzig, 3. Etage)

11.05.2019 10-14 Uhr – Aktionstag Lehrstellen im ZAW Leipzig GmbH https://www.leipzig.ihk.de/unternehmen/geschaeftsfelder/ausbildung-und-weiterbildung/aktionstag-lehrstellen-2019/

15.04.2019 16:30 Uhr – Informationsveranstaltung „Berufliche Veränderungen – welche Möglichkeiten habe ich?“ (u.a. Erwerb Berufsabschluss, Finanzierungsmöglichkeiten), Volkshochschule Leipzig, Löhrstraße 3  

26.08.-30.08.2019 – Sommerakademie der regionalen Wirtschaft, Workshop „Studienabbrecher*innen ins Boot holen – Tipps für ausbildende Unternehmen“, Details folgen  

19.09.2019 10-14:30 Uhr – Plan B(eruf) Fachtag „Fachkräftesicherung durch Ausbildung“, Details folgen

Immer montags 15-17 Uhr – Offene Sprechstunde für Studienzweifler*innen und Studienabbrecher*innen in der Nikolaistraße 6-10, Raum 3.02

jeden 1. Donnerstag im Monat 15:15-16:45 Uhr (nur in der Vorlesungszeit) – Offene Sprechstunde für Studienzweifler*innen und Studienabbrecher*innen an der HTWK, Karl-Liebknecht-Straße 132, Raum G113

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