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Laufzeit 01.10.2012 - 31.12.2014

Mit einem umfangreichen Qualifizierungsprogramm, durch individuelle Beratung und Coaching und mit einem Mentoringprogramm unterstützte KOWA Nachwuchswissenschaftlerinnen an der Universität Leipzig zielgerichtet ihren Karriereweg in der Wissenschaft bis hin zur Professur an der Universität oder einer Fachhochschule zu planen, ihr Profil als Wissenschaftlerin weiter zu entwickeln, berufliche Netzwerke auszubauen und karriererelevante Schlüsselqualifikationen zu trainieren. Insgesamt nutzten 108 Wissenschaftlerinnen fast aller Fakultäten aktiv die Angebote. Durch Werkstattgespräche und Weiterbildungen bspw. zur Mitwirkung in Berufungskommissionen wurden außerdem universitäre Akteure für Instrumente zur Förderung einer geschlechtergerechten Hochschule sensibilisiert. Sowohl das KOWA-Mentoringprogramm als auch das Qualifizierungsprogramm für Wissenschaftlerinnen werden im Rahmen des Professorinnen-Programms (Förderung durch das BMBF und das Land Sachsen) und strukturell angegliedert an das Gleichstellungsbüro weiterhin an der Universität Leipzig angeboten. Einzelne Qualifizierungsworkshops wurden bereits in das Fortbildungsprogramm der Universität Leipzig aufgenommen.

Interessante Informationen und Links zum Thema Gleichstellung an sächsischen Hochschulen sowie Hinweise auf Karriereberatung, Weiterbildung und Mentoring für Wissenschaftlerinnen finden Sie auf den Internetseiten des Gleichstellungsbüros der Universität Leipzig und der Koordinierungsstelle zur Förderung der Chancengleichheit an sächsischen Universitäten und Hochschulen.

Evaluationsbericht

Konzept Qualifizierungs-Programm

Konzept Mentoring-Programm

Mit Ihren Fragen zu unseren Erfahrungen und Ergebnissen können Sie sich gern Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! an uns wenden.

Sie möchten an Ihrer Hochschule oder in Ihrem Arbeitsbereich Beratung, Qualifizierung oder Mentoring für (Nachwuchs-)Wissenschaftlerinnen anbieten?

Wir beraten Sie gern hinsichtlich der Konzeptionierung und Umsetzung. Rufen Sie uns an (0341 - 97-30037) oder schreiben Sie uns eine E-Mail (Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!) - wir melden uns bei Ihnen!

Bisherige Transferaktivitäten:

November 2014
Transfergespräch an der Humboldt-Universität zu Berlin, Berlin School of Mind and Brain
Transfergespräch mit den Gleichstellungsbeauftragten der Max-Planck-Institute in Leipzig

Oktober 2014
Transfergespräch an der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg, Prorektorat für Forschung und wissenschaftlichen Nachwuchs

September 2014
Beteiligung an der Tagung des Exzellenzprojektes PROFEM - professura feminea der Brandenburgischen Technischen Universität Cottbus-Senftenberg (BTU) mit dem Workshop "Karrieresprung durch Mentoring? Wirksamkeit von Angeboten der individuellen Karriereplanung"

März 2014
Transfergespräch an der Bauhaus-Universität Weimar, Gleichstellungsbüro

Netzwerk "Gleichstellungsaktionsplan für den Bereich Hochschulen und wissenschaftliche Einrichtungen in Leipzig"
Seit September 2013 beteiligen wir uns an einem Netzwerk der Gleichstellungsbeauftragten aller Leipziger Hochschulen und Wissenschaftseinrichtungen, welches vom Gleichstellungsbüro der Stadt Leipzig im Rahmen der EU-Charta für Gleichstellung koordiniert wird. Das Netzwerk befasst sich mit der Erarbeitung eines Gleichstellungsaktionsplans für den Bereich Hochschulen und wissenschaftliche Einrichtungen in Leipzig.

"...mit großem Interesse bin ich just heute auf Ihrer Homepage auf das (neue?) Workshopangebot "Raus aus der Tretmühle..." gestoßen. Ich freue mich, dass ein Coaching nun auch für Wissenschaftlerinnen im fortgeschritteneren Postdoc-Stadium angeboten wird und melde mich daher gerne - und hoffentlich noch nicht zu spät - für die Teilnahme an."

"...nach der positiven Erfahrung des Gruppen-Coachings letzte Woche habe ich mich entschlossen, mich doch auch für einen Platz im Mentoring-Programm zu bewerben."

"Nochmals großen Dank an Sie alle für die exzellente Betreuung des Projekts und Glückwunsch zum dem (wenn auch kleinen) Erfolg der Verlängerung um drei Monate."

"...mit großem Interesse verfolge ich Ihr Projekt "Frauen in die Wissenschaft!" und freue mich über solche Initiativen. Mit ebenso großem Interesse habe ich mir das Programmheft zu den Coachings und Workshops angesehen, musste aber leider feststellen, dass der überwiegende Teil der Veranstaltungen mehrtägig und, vor allem die Sachen, die mich am meisten ansprechen, mittwochs und donnerstags stattfinden. Da ich als wissenschaftliche Mitarbeiterin und Doktorandin mit zwei Seminaren an eben diesen beiden Tagen in die Lehre eingebunden bin, ist es mir nicht möglich, irgendeine der Veranstaltungen zu besuchen, was ich wirklich sehr bedauere. Trotz dieses Wehmutstropfens, weiter so und danke für Ihr aller Engagement in diese Richtung."

"Auf diesem Wege möchte ich mich bei Ihnen für das Workshopangebot bedanken. Die zwei Tage [...] haben mir sehr gut gefallen und haben mir vielen Dinge mit auf den Weg gegeben. Ich freue mich schon auf die Teilnahme an weiteren Workshops aus Ihrem Programm."

"Von Ihrem spannenden Projekt hatte ich schon von mehreren Seiten erfahren; ich freue mich jedoch besonder über das neue Angebot für "meine" Zielgruppe."

"...mit großem Interesse habe ich die Broschüre zum Thema "Frauen in die Wissenschaft!" wahrgenommen. Gerne würde ich im folgenden Turnus einige Angebote wahrnehmen. Wenn Sie bitte so nett wären, mir ein Programm, sobald es denn gedruckt ist, zukommen zu lassen, wäre ich Ihnen sehr verbunden."

"Euer Engagement stellt die Qualifizierung von Wissenschaftlerinnen auf eine neue Ebene. Das hat Leipzig gebraucht. Schön, dass es Euch gibt!"

"Herzlichen Dank an das gesamte Team der KOWA; das Mentoring war eine unglaubliche Bereicherung meines wissenschaftlichen, aber auch meines privaten Lebens. Durch die Beziehung zu meiner Mentorin kann ich viel Kraft schöpfen und starte einer wissenschaftlichen Laufbahn mit viel Mut entgegen. Ich habe zahlreiche Dinge in den vergangenen Monaten des Mentoring-Programms gelernt, die ich in anderen Workshops nicht mitnehmen konnte. Die Auswahl der Themen und der Dozenten der KOWA-Workshops war hervorragend. Die KOWA hat eine großartige Arbeit geleistet und zahlreichen Frauen auf ihrem Weg in die Wissenschaft wertvolles Wissen und vermehrte Vernetzung ermöglicht. Meinen lieben Dank dafür!"

"Es sollte unbedingt fortgeführt werden und allen wiss. Mitarbeitern und Doktoranden (nicht nur weiblichen) eine Teilnahme ermöglicht werden."

"Ich möchte aber auf jeden Fall noch mal "Danke" sagen: für das KOWA-Angebot insgesamt und für die tolle Organisation und Durchführung des Mentorings. Das große Engagement aller Beteiligten war eine erfrischende Abwechslung zu reinen Pflichterfüllung, die einem im Uni-Alltag doch leider oft begegnet. Ich habe insbesondere den Austausch mit den anderen Mentees und Workshopteilnehmerinnen sehr genossen und bin froh, dass das netzwerk auch weiterhin besteht. Auch mit meiner Mentorin werde ich weiterhin Kontakt halten. Es ist also etwas Nachhaltiges entstanden, was in dieser schnelllebigen Zeit etwas sehr seltenes und somit wertvolles ist."

"...vielen Dank für das ausführliche und informative Abschiedsschreiben sowie nochmals auch für das sehr kompetent und kollegial betreute Projektprogramm, in dem ich mich jederzeit gut aufgehoben gefühlt habe. Es ist sehr schade, dass das Projekt nicht in der bestehenden Konstellation weitergeführt werden kann, auch wenn - oder gerade weil - einige Weichen für die Zukunft gestellt werden konnten."

Folgende Berichterstattung gab es im Rahmen des Projekts "Frauen in die Wissenschaft!":

Newsletter der Koordinierungsstelle Mentoring Sachsen
(veröffentlich im Mai 2014 | Mandy Beck, Koordinatorin)

Radiobeitrag auf DRadio Wissen
(gesendet am 09.12.2013 | Claudia Euen, freie Journalistin)

Bericht im Leipziger Universitätsmagazin Lumag
(veröffentlicht am 30.11.2013 | Claudia Euen, freie Journalistin)

Das Projekt wurde gefördert im Rahmen der Bundesinitiative „Gleichstellung von Frauen in der Wirtschaft“ (www.bundesinitiative-gleichstellen.de). Entwickelt wurde das Programm vom Bundesministerium für Arbeit und Soziales gemeinsam mit der Bundesvereinigung der Deutschen Arbeitgeberverbände (BDA) und dem Deutschen Gewerkschaftsbund (DGB). Das Programm wird finanziert aus Mitteln des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales (BMAS) sowie des Europäischen Sozialfonds (ESF).

  • Bundesinitiative zur Gleichstellung von Frauen in der Wirtschaft
  • Bundesministerium für Arbeit und Soziales
  • Europäischer Sozialfonds für Deutschland
  • Europäische Union
  • DGB Sachsen
  • Hans Böckler Stiftung
  • Universität Leipzig

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